Termine


Datum Veranstaltung Ort
06.-08.07.2018 Internationale Fachtagung
Mainz
06.02.2018 Vortrag Dr. Monika Schwinge
Kiel
23.01.-27.02.2018 Der 'vornehme Ton' und die 'Arbeit am Begriff' - Kants philosophische Absage an Offenbarung und Intuition
Kiel
11.-13.10.2018 3. Internationaler Doktoranden-Workshop
Graz
23.11.2017 Vortrag Prof. Dr. Georg Mohr
Kiel
07.11.-12.12.2017 Vernunft und Geschichte: Auf der Suche nach dem Weg zum 'ewigen Frieden'
Kiel
07.09.2017 Vortrag Prof. Dr. Manfred Baum
Kiel
20.-22.07.2017 Kolloquium zu Kants Anthropologie in pragmatischer Hinsicht
Trier
15.05.2017 Vortrag Prof. Dr. Gerhard Seel
Kiel
28.-30.04.2017 VII. Internationales Kant-Kolloquium
Halle/Saale
31.01.2017 Vortrag Dr. Werner Busch
Kiel
17.11.2016 Landesfachtag Philosophie
Kiel
08.11.2016-21.02.2017 Gesprächsreihe zu Kants 'Kritik der praktischen Vernunft'
Kiel
13.-15.10.2016 Fachtagung Kant
Frankfurt am Main
08.06.2016 Vortrag PD. Dr. Martin Bondeli
Kiel
22.04.-23.04.2016 Internationaler Doktoranden-Workshop
Halle/Saale






Veranstaltungen der Kant-Gesellschaft / in Zusammenarbeit mit der Kant-Gesellschaft



Anfang

Vortrag und Diskussion: Ideologien bleiben gefährlich



Allen Ideologien ist gemeinsam, dass sie aus einem rationalen Kern eine destruktive Eigenmacht entwickeln. Nun wird gern angenommen, dass wir gerade in Deutschland nach dem Ende des Nationalsozialismus und des Kommunismus in einer offenen Denkkultur leben. Dabei wird leicht übersehen, dass sich gerade aus den Vorstellungen, die sich aus der Verinnerlichung von Opferschicksalen, von denen unsere Gesellschaft so viele erlebt hat, ebenfalls Denkzwänge ergeben, die das öffentliche Klima im Sinne der political correctness repressiv prägen und sich so in der individuellen Lebensgestaltung als lebensfeindlich erweisen. Der Vortrag analysiert solche gefährlichen Strukturen besonders in Hinsicht auf die Konzepte der Geschlechterrollen und des Familienbildes.

Prof. Dr. Hubert Speidel ist Psychoanalytiker, Nervenarzt und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin. Er war Leiter der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie.

Dienstag, 03. Februar 2016, 19 Uhr
Dr. Werner Busch (Kiel)

Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel
0431-389223
bratz@hermann-ehlers.de

Information: www.hermann-ehlers.de


Anfang

2. Internationaler Doktoranden-Workshop zur Kant-Forschung

22.04.-23.04.2016 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg



Vom 22. bis 23. April 2016 findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg der 2. internationale Doktoranden-Workshop der Kant-Gesellschaft statt. Er wird in Zusammenarbeit mit dem Landesforschungsschwerpunkt "Aufklärung-Religion-Wissen. Transformationen des Religiösen und des Rationalen" (ARW) sowie dem Immanuel-Kant-Forum (IKF) an der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg durchgeführt. Ziel des Workshops ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen Doktorandinnen und Doktoranden, die eine Dissertation zur Philosophie Kants anfertigen, sowie bereits etablierten Forscherinnen und Forschern anzuregen und zu fördern. Der Workshop gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit, ihre Projekte in 30minütigen Vorträgen mit anschließender Diskussion zu präsentieren. Zum Programm des Workshops zählen darüber hinaus ein Abendvortrag von Professor Dr. Otfried Höffe (Tübingen) sowie drei Hauptvorträge von Professor Dr. Dietmar Heidemann (Luxembourg), Professor Dr. Kate Moran (Boston, z.Z. Jena) und Professor Dr. Jens Timmermann (St. Andrews).


Anfang

Vortrag und Diskussion: Freiheit, Gewissen und Gesetz. Zu Kants und Reinholds Disput über Willensfreiheit



Kant hat unsere Willensfreiheit als das Vermögen definiert, unabhängig von sinnlichen Antrieben zu handeln und sich selbst ein moralisches Gesetz zu geben. Eine Wahl, für oder wider das Sittengesetz zu handeln, ist Kant zufolge eine empirische Form von Willkürfreiheit und deshalb als Prinzip der praktischen Philosophie ungeeignet. Bondeli wird die Ansicht vertreten, dass Kant mit der These, das Wahlvermögen sei eine empirische Willkürfreiheit, zu kurz greift. Diese Ansicht wird er auf die Position K. L. Reinholds zur Willensfreiheit zurückbeziehen. Eingehen wird er zu diesem Zwecke auf eine in den Kieler Jahren verfasste Replik Reinholds auf Kants "Einleitung in die Metaphysik der Sitten" (Reinhold: Auswahl vermischter Schriften. 2. Teil. Jena 1797, 364-400).

PD Dr. Martin Bondeli lehrt Philosophie an den Universitäten Bern und Fribourg. Seine Forschungsinteressen sind Kant, der Deutsche Idealismus, Ethik und Sozialphilosophie. Er ist Hauptherausgeber der "Gesammelten Schriften" K. L. Reinholds (Basel: Schwabe Verlag).

Mittwoch, 08. Juni 2016, 19 Uhr
Dr. Werner Busch (Kiel)

Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel
0431-389223
bratz@hermann-ehlers.de

Information: www.hermann-ehlers.de


Anfang

Fachtagung im Haus am Dom 2016: "Kant als Tugendethiker?
Systematische und historische Perspektiven von Kants Tugendlehre"



Haus am Dom, Frankfurt am Main

Kontakt

hausamdom@bistum-limburg.de

Anfang

Kant-Lektürekurs

ab 08.11.2016 - 21.02.2017

Kant lesen und diskutieren:
Kants 'Kritik der praktischen Vernunft'



In der 'Kritik der praktischen Vernunft', die im Dezember 1787 in Riga erschien, versuchte Immanuel Kant ausführlich und umfassend zu begründen, dass die Vernunft selbst praktisch werden kann. Damit richtete er sich gegen alle Formen materialistischer Moralvorstellungen. Der "Beschluss" von Kants zweiter "Kritik" beginnt mit dem berühmten Satz: "Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir."
Aus Kants vielschichtigem Werk sollen zentrale Passagen gelesen, an Beispielen erläutert und diskutiert werden. Exemplare von Kants 'Kritik der praktischen Vernunft' sind weit verbreitet und im Handel neu und gebraucht leicht zu erwerben.
Die Gesprächsrunden finden jeweils am Dienstag von 16.30 bis 18.00 Uhr statt.



Gesprächsleitung: Dr. Werner Busch
Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel

Information: www.hermann-ehlers.de

Anmeldung


Anfang

Vortrag und Diskussion: Kant und Epikur



Auf den ersten Blick erscheint es befremdlich, den rigorosen Moralisten Kant und den genussorientierten Epikur nebeneinander zu stellen. Erstaunlich ist allerdings, welch großes Lob Kant dem antiken Hedonisten Epikur mehrfach zollte. So schätzte Kant an der Lehre Epikurs zum Beispiel besonders "das jederzeit fröhliche Herz". Ein Zugang zum Verständnis der Beziehung Kants zur Philosophie Epikurs ist die Tatsache, dass der Kategorische Imperativ die oberste Regel des Zusammenlebens auf dem begrenzten Erdball formuliert. Dieses Miteinander in der Philosophie Kants setzt wie bei Epikur kultivierte und selbstsichere Individuen voraus. Es soll gezeigt werden, in welchem Verhältnis sich Lebensführung und Gemeinschaft bei Kant und Epikur darstellen.

Dr. Werner Busch ist 1. Vorsitzender der Kieler Kant-Gesellschaft. Er war von 2006 bis 2012 Präsident der Association Internationale des Professeurs de Philosophie (AIPPh) und wurde zum Gutachter und Moderator der Sektion "Philosophieunterricht" in den Weltkongressen der Philosophie in Athen 2013 und Peking 2018 berufen.

Dienstag, 31. Januar 2017, 19.00 Uhr
Dr. Werner Busch (Kiel)

Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel
0431-389223
bratz@hermann-ehlers.de

Information: www.hermann-ehlers.de


Anfang

Welttag der Philosophie 2016





Die Aktualität der Philosophie Immanuel Kants für Schule und Gesellschaft Landesfachtag Philosophie/ IQSH Kronshagen in Kooperation mit der Kieler Kant-Gesellschaft anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Kieler Sektion.

17. November 2016, 10.45 - 21.00 Uhr

Information und Programm

Kontakt

Dr. Werner Busch
Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel
0431-389223
bratz@hermann-ehlers.de

Anfang

VII. Internationales Kant-Kolloquium

28.04.-30.04.2017 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Thema: Kant und seine Kritiker - Kant and his critics - Kant et ses critiques.

Ankündigung

Programm



Anfang

Vortrag und Diskussion: Kants Theorie des Schönen - wie man sie weiter entwickeln kann



Gegenüber der von Platon inspirierten traditionellen Auffassung des Schönen stellt Kants Theorie des Schönen eine revolutionäre Neuerung dar. Allerdings ist sie recht kompliziert und stellt ihre Interpreten vor große - bis heute nicht völlig ausgeräumte - Schwierigkeiten. Der Vortrag schlägt daher zunächst eine Interpretation vor, die diesen Schwierigkeiten gerecht wird. Dabei zeigt sich, dass Kants Theorie in entscheidenden Punkten nicht überzeugen kann. Um dieser Schwäche Kants zu begegnen entwickelt der Vortrag eine eigene, auf Kant aufbauende, Theorie des Schönen. Eine entscheidende Rolle kommt dabei - wie bei Kant - der Begriff des Spiels zu..

Gerhard Seel ist emeritierter Professor am Institut für Philosophie der Universität Bern.

Montag, 15. Mai 2017, 19 Uhr
Dr. Werner Busch (Kiel)

Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel
0431-389223
bratz@hermann-ehlers.de

Information: www.hermann-ehlers.de


Anfang

Kolloquium zu Kants Anthropologie in pragmatischer Hinsicht



20.07.-22.07.2017, Gästeraum der Universität Trier (Mensagebäude)

Programm
Kontakt


Anfang

Vortrag und Diskussion: Der Kieler Philosoph Karl Leonhard Reinhold über die analytische Methode



Karl Leonhard Reinhold beendete mit seiner Berufung an die Kieler Universität im Jahre 1794 deren "dunkle" Zeit und bildete fortan einen intellektuellen Mittelpunkt in Kiel bis zu seinem Tode 1823.
Vor allem mit seinen "Briefen über die Kantische Philosophie" hatte er sich einen Ruf als autorisierter Kant-Erklärer geschaffen - er war es gewesen, der Friedrich Schiller in Jena mit der damals revolutionären Philosophie Kants vertraut gemacht hatte.
Mit Reinhold setzt sich vom 6. bis 8. September in Kiel die internationale Tagung "Vorstellen - Denken - Sprache: Reinholds Philosophie im Kontext des Deutschen Idealismus" auseinander. Sie geht vor allem zwei Fragen nach: Wie selbstständig war Reinholds eigenes Philosophieren und wie beeinflusste er den Weg in den Deutschen Idealismus nach Kant?
Im Kontext der Tagung spricht Prof. Dr. Manfred Baum in der Hermann Ehlers Akademie über Karl Leonhard Reinholds philosophische Methode.

Manfred Baum war Professor für Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal und ist 2. Vorsitzender der Kant-Gesellschaft e.V.

Donnerstag, 7. September 2017, 19 Uhr
Dr. Werner Busch (Kiel)

Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel
0431-389223
bratz@hermann-ehlers.de

Information: www.hermann-ehlers.de


Anfang

Kant-Lektürekurs

ab 07.11.2016 - 12.12.2017

Kant lesen und diskutieren:
Vernunft und Geschichte: Auf der Suche nach dem Weg zum "ewigen Frieden"



"Interkulturalität ist die philosophische Seite der Globalisierung", so der Präsident der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie Georg Stenger. Mit seinem Geschichtsdenken war wohl schon Herder dieser Interkulturalität auf der Spur; ganz sicher aber Immanuel Kant mit seiner Altersschrift "Zum Ewigen Frieden". Kant geht davon aus, in der Geschichte wirke eine "Naturabsicht der Erreichung einer vollkommen gerechten bürgerlichen Verfassung." Hegel sieht im Wirken des "Weltgeistes" den Grund dafür, "dass es auch in der Geschichte vernünftig zugegangen ist." Desillusioniert durch die Menschheitskatastrophen des zwanzigsten Jahrhunderts, beschreitet Hannah Arendt den gut aufklärerischen Weg eines "Denkens ohne Geländer", im Bemühen, das Unfassbare fassbar zu machen. Konstruktiv entwirft der befreundete Karl Jaspers seine Theorie von der "Achsenzeit", die "für das Abendland, und Asien und alle Menschen, ohne den Maßstab eines bestimmten Glaubensinhalts" einen "gemeinsamen Rahmen geschichtlichen Selbstverständnisses" bilde. Damit stehen wir im Zentrum der Interkulturellen Philosophie unserer Tage. Anhand ausgewählter Texte widmet sich die Gesprächsreihe dem Verhältnis von Vernunft und Geschichte in gemeinsamer Lektüre und Diskussion.

Die Gesprächsrunden finden jeweils von 16.30-18.00 Uhr statt.
Gesprächsleiter: Dr. Roland Daube



Gesprächsleitung: Dr. Werner Busch
Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel

Information: www.hermann-ehlers.de

Anmeldung


Anfang

Vortrag und Diskussion: Kant über Musik als schöne Kunst



Ist Musik eine "schöne Kunst" oder ist sie nur angenehmer (oder auch unangenehmer) Zeitvertreib? Kant scheint mal für die eine, mal für die andere These zu argumentieren. Auf den ersten Blick erweckt Kants Musikästhetik den Eindruck eines (unzusammenhängenden?) Konglomerats aus der Affektenlehre des 17. und 18. Jahrhunderts einerseits und eines auf das 19. Jahrhundert vorausweisenden Formalismus andererseits. Diese Ambivalenz sollte nicht als Ausdruck einer begrenzten musikalischen oder musikästhetischen Kompetenz Kants heruntergespielt werden.
Aufschlussreicher ist es, Kants Begriff vom musikalischen Kunstwerk im Zusammenhang des um 1800 sich vollziehenden Epochenwandels sowohl im musikästhetischen Denken als auch in der europäischen Musikpraxis zu interpretieren. Dadurch wird auch dessen Relevanz für eine moderne Musikphilosophie deutlich.

Georg Mohr ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Philosophie an der Universität Bremen; seine Forschungsschwerpunkte: Praktische Philosophie, Rechtsphilosophie, Moralphilosophie/Ethik, Musikphilosophie, Immanuel Kant, Gustav Mahler.

Donnerstag, 23. November 2017, 19 Uhr
Dr. Werner Busch (Kiel)

Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel
0431-389223
bratz@hermann-ehlers.de

Information: www.hermann-ehlers.de


Anfang

3. Internationaler Doktoranden-Workshop



Vom 11. bis 13. Oktober 2018 findet an der Karl-Franzens-Universität Graz der 3. Internationale Doktoranden-Workshop der Kant-Gesellschaft statt. Ziel des Workshops ist es, in Arbeit befindliche Dissertationen über die Philosophie Immanuel Kants zu diskutieren und den wissenschaftlichen Austausch zwischen Doktorandinnen und Doktoranden und bereits etablierten Kant-Forscherinnen und Kant-Forschern anzuregen und zu fördern.
Zum Programm gehören ein Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Udo Thiel (Graz) und drei Hauptvorträge von Prof. Dr. Dietmar Heidemann (Luxembourg), Prof. Dr. Camilla Serck-Hanssen (Oslo) und Prof. Dr. Günter Zöller (München).

Einsendeschluss für Beiträge: 1. Februar 2018

Call for Papers
Kontakt


Anfang

Kantreflexionen

23.01. - 27.02.2018

Kant lesen und diskutieren:
Der 'vornehme Ton' und die 'Arbeit am Begriff' - Kants philosophische Absage an Offenbarung und Intuition



In der Geschichte der abendländischen Philosophie scheiden sich von Anfang an die Geister an der Frage, ob das menschliche Denken über einen unmittelbaren Zugang zur Erkenntnis verfügt oder ob unser Zugang zur Welt immer nur mittelbar möglich ist. In der kritischen Philosophie Immanuel Kants findet sich diese Situation reflektiert im problematischen Verhältnis von 'Erscheinung' und 'Ding an sich'. Mit Blick auf intuitionistische Positionen einiger Zeitgenossen beklagt Kant, es sei "neuerdings so weit gekommen, dass sich eine vorgebliche Philosophie, bei der man arbeiten, sondern nur das Orakel in sich selbst anhören und genießen darf, um die ganze Weisheit, auf die es mit der Philosophie angesehen ist, von Grunde aus in seinen Besitz zu bringen,"
Es sollen in dieser Gesprächsreihe maßgebliche Positionen wie die von Platon, Aristoteles, Kant, Peirce und Cassirer an geeigneten Textbeispielen diskutiert werden.


Die Gesprächsrunden finden jeweils von 16.30-18.00 Uhr statt.
Gesprächsleiter: Dr. Roland Daube, Dozent für Philosophie und Musikpädagoge, Mitglied des Vorstandes der Kieler Kant-Gesellschaft



Gesprächsleitung: Dr. Werner Busch
Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel

Information: www.hermann-ehlers.de

Anmeldung


Anfang

Vortrag und Diskussion: Die Religionsphilosophie Kants und der christliche Glaube



In seinen Schriften beschäftigt sich Immanuel Kant immer wieder mit der Religion grundsätzlich und insbesondere mit dem Christentum. Kritisch geht er gegen alle Versuche vor, die Existenz Gottes zu beweisen und durch Berufung auf Offenbarung sicherzustellen. Gleichwohl betont er im Zusammenhang seiner Moralphilosophie die Notwendigkeit von Religion: Des Glaubens an Gott und die Unsterblichkeit der Seele und der Hoffnung darauf. Dabei geht er in vielerlei Hinsicht sowohl kritisch als auch zustimmend auf Grundbausteine des Christentums ein. Der Vortrag fragt, welche Bedeutung Kants Religionsphilosophie für die heutige Theologie und den christlichen Glauben hat.

Dr. Monika Schwinge ist emeritierte Pröpstin der Evangelischlutherischen Kirche in Norddeutschland und leitet den Gesprächskreis Christ und Gesellschaft der Hermann Ehlers Akademie. Sie ist Mitglied der Kieler Kant-Gesellschaft.

Dienstag, 06. Februar 2018, 19 Uhr
Dr. Werner Busch (Kiel)

Hermann-Ehlers-Akademie
Niemannsweg 78
24105 Kiel
0431-389223
bratz@hermann-ehlers.de

Information: www.hermann-ehlers.de


Anfang

Internationale Fachtagung: Die Stellung des Naturrechts Feyerabend innerhalb der Entwicklung des kantischen Moraldenkens. Analysen und Perspektiven



Datum: 6. bis 8. Juli 2018
Ort: Mainz, Erbacher Hof

Programm